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Mad Hatter
richtiger Name...Jervis Tetch Beruf............ehemaliger Wissenschaftler, .................profesioneller Krimineller Einsatzort.......Gotham City Familienstand....ledig Größe............1,72 m Gewicht..........68 kg Augenfarbe.......blau Haarfarbe........rot erster Auftritt: Batman#49 (Okt/Nov 1948)
Fähigkeiten und Waffen: Die wohl mächtigsten Waffen des Mad Hatters sind seine Gedankenkontrollgeräte und Mirochips, mit denen er in der Lage ist, jedes menschliche und tierische Gehirn beeinflussen und vollständig kontrollieren zu können. Damit kann der Mad Hatter jedem Menschen Befehle erteilen, die dieser bedingungslos befolgt und dabei weder Angst noch Schmerzempfinden zeigt und so gut wie unaufhaltsam ist.
Auch ist der Mad Hatter, selbst kein so großartiger Nahkämpfer (meistens zieht er es vor, andere für sich kämpfen zu lassen) durchaus in der Lage, sich mit seinem Spazierstock, den er als Knüppel benutzt, zu verteidigen. Seine bevorzugten Waffen aber sind Pistolen jedes Kalibers und jeder Baugruppe. Er ist ein vorzüglicher Schütze und kann auch MGs bedienen oder zielsicher mit Äxten umgehen.
Viele seiner Waffen trägt er unter seinen Hüten. Auch die Gedankenkontrollgeräte sind unter Hüten verborgen, die seine Opfer tragen. Durch seine Kontrollchips ist es ihm möglich, alle Arten von Informationen über Personen zu erfahren und sich so ihr komplettes Wissen anzueignen.
Jervis ist ein kriminelles Genie, ein Meister der Manipulation und Strategie. Er kennt keinerlei Skrupel und geht bei all seinen Taten völlig gewissenlos vor. Aber er ist auch absolut verrückt und scheint zwischen diesen zwei Zuständen ständig zu wechseln. So agiert er einmal strategisch und berechnend, um seine Ziele zu ereichen, ein anderes Mal redet er nur in Reimen aus "Alice im Wunderland", spricht seine Handlanger mit Namen aus diesem Buch an und es scheint nicht mehr klar ersichtlich, welche Ziele er eigentlichen verfolgt.
Gerade diese Dualität zwischen Genialität und blankem Wahnsinn macht den Mad Hatter zu einem der gefährlichsten und wunderlichsten Gegenspieler Batmans, ebenso wahnsinnig und unberechenbar wie der Joker, dazu die taktische Brillanz eines Lex Luthor, vereint mit seinem eigenen wissenschaftlichen Genie.
Jervis Tetch war schon als kleines Kind fasziniert von Hüten und dem Fantasiebuch "Alice im Wunderland". Er verbrachte viele Stunden damit, in den Schaufenstern der Hutläden die verschiedenen Hüte zu betrachten. Später arbeitete er als Wissenschaftler an der Möglichkeit, das menschliche Gehirn zu manipulieren, was er zunächst in Tierversuchen testete. Tatsächlich offenbarte er seine Genialität und es gelang ihm, die Alphawellen des Gehirns zu stimulieren und es derart zu manipulieren.
Er war in eine Sekretärin namens Alice verliebt und glaubte, sie in der Gestalt seines Helden, des "Verrückten Hutmachers" aus "Alice im Wunderland", mit seiner wissenschaftlichen Leistung beeindrucken zu können. Als sie ihn zurückwies, setzte er seine Gedankenkontrolle auch bei ihr ein, worauf sich Batman einmischte. Batman durchkreuzte all seine Pläne und Jervis gab ihm die Schuld dafür, dass er durch ihn gezwungen gewesen war, seine Gedankenkontrolle bei Alice einzusetzen. Er schwor Batman bittere Rache.
Im Laufe der Zeit entwickelte sich Jervis immer mehr zu einem wahnsinnigen Irren. Seine Leidenschaft für Hüte entflammte erneut und er begann sie zu sammeln. Dieses Hobby entwickelte sich schnell zu einem regelrechten Tick und auch seine Besessenheit von "Alice im Wunderland" verstärkte sich. Er fing an, aus dem Buch zu zitieren und Leute in seiner Umgebung mit den Namen der Charaktere anzusprechen. Hinzu kam seine äußere Ähnlichkeit mit dem Charakter des Verrückten Hutmachers. Wann immer er konnte, entwickelte er seine Gedankenkontrolle weiter.
Er versuchte zahlreiche Male, die komplette Bevölkerung Gothams unter seine Kontrolle zu bringen, wurde aber stets durch Batman daran gehindert. Einmal entführte er Lucias Fox und speicherte sein Wissen in einen Computer ab.
Eines Tages tauche ein anderer "Mad Hatter" in Gotham auf. Dieser beging einige Diebstähle, die mit wertvollen Hüten zu tun hatten. Als Jervis davon erfuhr, brach er aus Arkham aus und tötete den zweiten Mad Hatter, den er kinderleicht aufspüren konnte.
Generell geht der Mad Hatter meistens mit extremer Hinterlist und Grausamkeit vor, das mussten auch andere Schurken wie etwa der verrückte Verbrecher, der sich selbst "Film Freak" nannte, oder der grauenhaft entstellte "Narcosis" erleben. Beide bezahlten ihre Partnerschaft mit dem Mad Hatter teuer und Jervis zeigte den Nachwuchsschurken eindrucksvoll, woraus der harte Kern der Arkham Insassen geschnitzt ist. So schlug er Narcosis z.B. mit nur einem Schlag seines Spazierstocks für mehrere Stunden bewusstlos.
Aber der Mad Hatter kann auch eine Partnerschaft führen, ohne seinen Partner zu hintergehen, was er z.B. in der Story "The Long Halloween" bewies, wo er mit seinem Arkham Kollegen Scarecrow ein diabolisches Team bildete. Und auch in "Dark Victory" arbeitete er zusammen mit Freeze, Ivy, Joker, Scarecrow und Calender Man für Two-Face. Allgemein zieht er es aber vor seine Pläne allein zu verwirklichen und machte auch Robin (Dick Grayson) schwer zu schaffen, als dieser seinen ersten eigenen Fall löste, in dem es um vom Mad Hatter entführte minderjährige Mädchen ging.
Der Mad Hatter ist einer der wenigen Schurken die nach dem großen Beben im sogenannten "No Man’s Land" ein eigenes Gebiet beherrschten und er wurde erst besiegt, als Superman überraschend im "No Man’s Land" auftauchte und den Hatter überrumpelte.
Im Gefängnis Blackgate, wo die aus dem Verkehr gezogenen Schurken während "No Man’s Land" landeten, gaukelte er dem sadistischen Lock-Up den Tod Nightwings vor, als Nightwing Blackgate im Auftrag Batmans von der Terrorherrschaft Lock-Ups befreien sollte.
Sein jüngstes Meisterstück war die Manipulation des Gotham Police Departments, das er so dazu brachte, grausame Verbrechen zu begehen. Im Zuge der Ereignisse, die dieses abscheuliche Verbrechen des wahnsinnigen Mad Hatters auslöste und die Polizei von Gotham demütigte, verabschiedete sich Harvey Bullock, einer der besten Cops von Gotham, aus dem aktiven Polizeidienst.
Der Mad Hatter versteht sich mit den gefährlichsten Irren wie dem Joker oder Scarecrow prächtig, und obwohl er meistens in Arkham sitzt, macht er immer einen sehr zufriedenen Gesichtsausdruck, was in Anbetracht seiner Macht und seines Wahnsinns einigen Ärzten in Arkham zu denken geben sollte, oder sorgte er etwa schon längst dafür, dass sie nicht mehr darüber nachdenken können?
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