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Gotham Knights #53
 Batman: Gotham Knights #53 | Pushback: Book Four
Unterstützung im Kampf gegen den Dunklen Ritter will Hush in Star City bei keinem geringeren als Prometheus finden. Dieser befindet sich allerdings gerade in eine Auseinandersetzung mit der Polizei und Green Arrow. Hush kann ihn in letzter Sekunde retten, bevor er von Oliver Queen getötet wird.
Nun hat er auch Green Arrow auf seinen Fersen, da bei der Rettungsaktion von Prometheus ein Polizist getötet wurde.
Als Batman in Star City eintrifft, kommt es zu einem Streit zwischen ihm und Green Arrow. Oliver wirft Batman vor, durch sein Einzelgängertum und das Zurückhalten von Informationen für den Tod des Polizisten mitverantwortlich zu sein.
Hush hingegen setzt seine chirurgischen Fähigkeiten ein, um dem verletzten Prometheus das Leben zu retten.
Meinung Gegenstand in dieser Ausgabe ist die Auseinandersetzung zwischen Green Arrow und Batman, während sich Hush einen Monolog über das Handwerk des Chirurgen hält. Die Story steigt unmittelbar in den Kampf zwischen Prometheus auf der einen, der Polizei und Green Arrow auf der anderen Seite ein. Man sieht, dass sich weder Schurke noch Held in Kaltblütigkeit nachstehen. Bei Green Arrow zeigt sie sich jedoch nur im Kampf gegen das Verbrechen, als ein Polizist getötet wird, nimmt ihn das sehr mit.
Den Großteil der Schuld am Tod des Mannes gibt er Batman und die Gründe, die Batman anführt, hält er für inakzeptabel. Und man muß sich tatsächlich fragen, warum Batman keine Nachricht nach Star City gesandt hat und mal wieder einen auf Einzelkämpfer macht, vor allem deshalb, weil er bei seiner ersten Auseinandersetzung mit Hush gemeinsam mit Catwoman ein sehr effekttives Team gebildet hatte.
Die Frage Olivers, ob er es jemals in Erwägung gezogen habe, sich Hush auszuliefern, erscheint im ersten Moment logisch und Batmans Verneinung wirkt arrogant. Was aber wäre die Konsequenz? Würde Hush dann tatsächlich aufhören, Unschuldige zu ermorden. Wohl kaum.
Nachdem Green Arrow und Batman im weiteren Verlauf ihren Fäusten die Unterhaltung überlassen haben, siegt letztendlich wieder der Verstand und sie erkennen, dass sie zusammenarbeiten müssen.
So schön der Auftritt Green Arrows ist, so überflüssig erscheint er auch. Warum er? Warum Star City? Und warum Prometheus? Sicher hat der schon tolle Sachen gemacht und ist ein ganz böser Schurke, aber hat die Verbrecherkartei Gothams etwa nichts zu bieten? Hätte Hush nicht genauso gut dort Unterstützung in seinem Kampf gegen Batman finden können?
Und nun hat er auch noch die Mehrarbeit, da er Prometheus wieder zusammen flicken muss. Der unterschwellig geführte Stich gegen unsere Gesellschaft, in dem der Motel-Angestellte für die richtige Bezahlung alles besorgt, was die Gäste wünschen, ist zwar im ersten Moment witzig, zeigt aber nur die Realität wieder. Letztendlich machen viele, wenn der Preis stimmt, einfach alles.
Zeichnerisch hielt Barrionuevo sein Niveau der vorherigen Ausgaben, allerdings gibt es die ein oder andere Zeichnung in der ein "na ja"-Gefühl aufkommt und die Proportionen von Gesicht zu Körper nicht ganz hinhauen. Besonders gilt dies für das erste Panel von Green Arrow, wo dieser durch das Schattenspiel doch ein wenig an Cyrano de Bergerac erinnerte.
Besonders Augenmerk sollte man diesmal auf das Cover von Lee Bermejo werfen, das eine sehr schöne Interpretation des Batsuits darstellt. Anscheinend hat sich der Künstler Gedanken zum Suit gemacht, da es aussieht als sei es tatsächlich gefertigt worden. Man kann die Nähte zwischen der Maske und dem Cape, sowie die Reißverschlüsse an den Innenseiten der Handschuhe erkennen. Wirklich eine sehr schöne Zeichnung.
Details: Batman: Gotham Knights #53 Story: A. J. Lieberman Zeichnungen: Al Barrionuevo Tusche: Francis Portela 40 Seiten, $ 2.95 DC Comics
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