|
Gotham Knights #52
 Batman: Gotham Knights #52 | Pushback: Book Three
Die Begegnung mit Hush hat den Riddler fast umgebracht. Gerade, als Hush triumphieren will, muss er jedoch die Bekanntschaft des Jokers machen. Nachdem der Killerclown Hush klar machen konnte, dass er in seiner Stadt nichts zu melden hat, verlässt er mit dem Riddler den Tatort.
Batman kann inzwischen anhand der Aufzeichnungen Oracles feststellen, daß sein ehemaliger Freund Tommy Elliot aka Hush zurück ist und an der Flucht des Riddlers beteiligt war.
Während Batman den Tatort untersucht, weiht der Joker den Pinguin in seine Pläne mit dem Riddler ein. Hush holt sich inzwischen anderweitige Hilfe für den Kampf gegen Batman.
Meinung Im dritten Teil der Story erfahren wir etwas über die Motive des Jokers, dem Riddler zu helfen und erhalten einen Einblick in die Vergangenheit dieses Charakters. Es wird deutlich, daß sich der Joker für die Nemesis Batmans hält und auch nicht davor zurückschreckt, es mit einem so gefährlichen Menschen wie Hush aufzunehmen. Auch wenn die erste Runde klar an den Joker geht, dürfte es in den nächsten Ausgaben noch einmal zu einem großen Kampf zwischen diesen beiden Psychopathen kommen.
Dennoch erscheint der Joker in dieser Story sehr untypisch. Seit wann lässt er Konkurrenten nur verprügeln? Sonst inszeniert er doch auch großes Theater, um seinen tödlichen Standpunkt klar zu machen. Warum also tötet er Hush nicht zum Zeichen dafür, dass er der Platzhirsch ist?
Auch der sehr blass wirkende Pinguin wird vom Joker klar an die Wand gespielt und in seine Grenzen verwiesen. Von Gefährlichkeit ist bei dem kriminellen Vogel nicht viel zu spüren. Vielmehr benimmt sich der Joker, als sei er der "Pate" von Gotham und lasse dem Pinguin sein Abkommen mit Batman aus reiner Herzensgüte durchgehen.
Der Konflikt zwischen Hush und Batman bzw. Tommy Elliot und Bruce Wayne wird kurz hervorgehoben, als Batman und Robin sich davon überzeugen, daß Thomas Elliot nicht tot ist. Wozu sie allerdings seinen Sarg öffnen müssen, ist rätselhaft, denn Batman weiß doch, dass der ermordete Jugendfreund eigentlich Clayface war und die Ermordung nur von Hush inszeniert wurde, um ihn in die Irre zu führen. Und warum sollte Tommy aufgehört haben, Bruce für alles verantwortlich zu machen?
Dass Batman sofort schlussfolgert, dass hinter dem Auftauchen der Doppelgängerin von Vesper Fairchild ebenfalls Hush steckt, ist ebenfalls sehr verblüffend, vor allem deshalb, weil sich hinter dieser Aktion bislang nicht der geringste Sinn erkennen ließ.
Aber Batman wird klar, daß Hush/Elliot nicht aufhören wird Batman/Wayne solange zu bekämpfen bzw. zu blamieren, bis einer von beiden tot ist oder das "Spiel" aufgibt.
Batman und Robin müssen dieses Mal ihre kriminalistischen Fähigkeiten nutzen, um aufklären zu können, wer aus welchen Gründen den Riddler befreien wollte.
Alles in allem wird die Geschichte immer widersprüchlicher und vor allem unlogischer. Die Charaktere handeln teilweise so untypisch, dass es schon ärgerlich zu nennen ist. Die Zeichnungen sind in Ordnung, allerdings scheint Barrionuevo zwischendurch ein Faible für Stubsnasen zu entwickeln.
Details: Batman: Gotham Knights #52 Story: A. J. Lieberman Zeichnungen: Al Barrionuevo Tusche: Francis Portela 40 Seiten, $ 2.95 DC Comics
|
|
|
|