|
14.01.2005
Promi-News:
Böse Geister, gute Geister und das Phantom der Oper
Bereits Ende letzten Jahres verkündete Michael Keaton ("Ex-Batman"), derzeit in den Filmen "First Daughter" mit Katie Holmes ("Rachel Dawes") und "White Noise: Schreie aus dem Jenseits" (Kinostart 24.02.05) zu sehen, seine weiteren (Wunsch-)Projekte.
So würde er wahnsinnig gern eine Fortsetzung von "Beetlejuice" machen, auch wenn Regisseur Tim Burton dazu keine große Lust hat. Macht nix, meint Keaton: Burton soll produzieren, Drehbuch schreiben und Regie führen kann ja ein anderer. Ach nee, bitte nicht! Das ging schon bei "Batman Forever" in die Hose...
Doch auch das Mitwirken an einer weiteren Comicverfilmung würde Keaton Freude bereiten, diesmal aber nicht als Held, sondern als Gegner "Jigsaw" von "Punisher" Thomas Jane in der geplanten Fortsetzung.
Während Michael Keaton also gerne einen bösen Buben spielen würde, könnte sich Liam Neeson ("Henri Ducard") für die "gute Seite" entscheiden: Steven Spielberg möchte das Leben von US-Präsident Abraham Lincoln und seinen Einsatz während des amerikanischen Bürgerkriegs verfilmen.
Möglicherweise kommt Neeson auch zur diesjährigen Berlinale (10. - 20. Februar) nach Berlin, da unter Umständen der Film "Kinsey" beim Festival gezeigt wird (Kinostart 03.03.05), in dem Neeson in der Titelrolle zu sehen ist. Regisseur Bill Condon verfilmte das Leben des Sexualforschers Alfred Kinsey.
Einen geisterhaften Auftritt als "Qui-Gon Jinn" könnte er möglichweise in "Star Wars Episode III" haben. Das ist nicht ungewöhnlich, da auch die Jedis "Obi Wan", "Yoda" und "Anakin Skywalker" nach ihrem Tod/Wechsel auf eine andere Ebene/Hinterlassen leerer Kleider wieder auftauchten.
Morgan Freeman ("Lucius Fox"), dessen Film "Million Dollar Baby" unter der Regie von Clint Eastwood von den Kritikern sehr gelobt wird, soll in der Komödie "Harry and the Butler" die Hauptrolle, einen abgehalfterten Blues-Musiker, spielen. Den Part des Butler soll Anthony Hopkins übernehmen, dem auch schon die Rolle des "Alfred Pennyworth" in "Batman Begins" angeboten wurde, was er aber mangels Interesse ablehnte.
In dem Episoden-Drama "Jump Shot", das von den negativen Auswirkungen von Glücksspiel und Drogen erzählt, werden eventuell auch Kim Basinger ("Vicki Vale") und Danny DeVito ("Oswald Cobblepot/Penguin") mit von der Partie sein.
Joel Schumacher... (fast) eine Millionen Gründe finden eingefleischte Batman-Fans, ihn - drücken wir es mal vorsichtig aus - nicht zu mögen. Noch mehr Gründe finden Batman-Fans, wenn sie zudem Musical-Liebhaber sind. Die Presse-Kritiken zum "Phantom der Oper" reichen von "gut" bis "naja", aber was will das für einen Fan schon heißen? Auch "Batman & Robin" wird in den TV-Zeitschriften immer als Film-Tipp angepriesen, und dem wahren Fan blutet das Herz...
So schrieb uns 'U.P.': "Ich habe schon einige Musicals gesehen, aber dieses war das erste, welches ich ausgehalten habe, anstatt es zu genießen: Von den Darstellern kam nicht wirklich was rüber, es reicht eben nicht nur die Mimik, sondern das Herz muß mitsingen und durch die Augen ausstrahlen. Das ist m.E. nicht gelungen." Und weiter: "In einzelnen Szenen empfand ich sowas wie eine typisch amerikanische instrumentelle Holzhammerdramatik, schlecht dosiert, nervend, weil zuviel davon." Das Fazit: "Insgesamt habe ich jedenfalls den Eindruck, daß hier eine Produktion zurechtgequält worden ist: Zu technisch, zu verspannt."
Vielleicht hat Joel Schumacher mit Maskierten wirklich kein Glück? Vielleicht wird er in ein paar Jahren sagen, daß er keine Wahl hatte und die Verfilmung des beliebten Musicals von Andrew Lloyd Webber, der im Übrigen an der Produktion beteiligt war, genau so machen mußte? Vielleicht hätte man "Mr. Sheffield" fragen sollen... aber ich schweife ab.
[Gossip Gerty]
|