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10.05.2004
Interviews mit :
Michael Caine und Guy Pearce (Update!)
Die Schauspieler äußerten sich in Interviews zum "Sein und Nicht-Sein" in "Batman Begins".
Michael Caine, der sich nach eigenen Worten seine Rollen aussuchen kann und nur die spielt, die ihm interessant erscheinen und ihm Freude bereiten, hat nach diesem Kriterium auch seine Entscheidung getroffen, Bruce Waynes Butler Alfred zu spielen: "Ich dachte, es sei sicher großartig, Batmans Hüter zu spielen". Und schon bevor die Dreharbeiten begonnen hatten, machte er sich eine Menge Gedanken über das Superhelden Franchise.
Das Franchise werde nicht wiederholt, sondern etwas völlig neues solle daraus gemacht werden, Batman, wie es ihn vorher nicht gegeben habe. "Er [Chris Nolan] gab mir das Drehbuch für zwei Stunden zum Durchlesen und ließ es danach von einem Fahrer wieder abholen." Dieses Procedere erinnert Caine an das Vorgehen der Acadamy, wenn es um die Oscar-nominierten Filme geht, wo ängstlich darauf geachtet wird, daß nichts an die Öffentlichkeit dringt. "Dieser Film ist ein Umbruch. Uns stehen dafür 135 Millionen Dollar zur Verfügung und ich muß mit niemandem ein Auto oder sonst was teilen."
Auf die Frage, wie er sich auf die Rolle als Alfred vorbereitet habe, antwortete Caine: "Nun, ich habe seit über 30 Jahren Butler. Und so basiert er auch auf meinen Butler. Butler fühlen sich ihren Arbeitgebern immer überlegen. Sie sehen auf einen herab, denn sie wissen mehr über alle Dinge als man selber. Sie sind älter als man selbst und in meinem Fall, ich bin Batmans Beschützer und ich bin tatsächlich bei ihm".
Auf die Gespräche, die er im Vorfeld mit Christopher Nolan geführt habe, angesprochen meint Caine: "Ich hatte eine dreistündige Unterhaltung in meinem Haus, das war alles. Es ging nur darum, ob ich in dem Film mitwirke. Er schrieb das Drehbuch, das ich großartig finde. Und er ist ein reizender Mann. Ich halte ihn wirklich für sehr, sehr nett und man legt mich nicht so leicht rein.
Update (12.05.04): Wie Michael Caine in einem weiteren Interview, diesmal mit der Tribute verlauten ließ, empfindet er die Verfilmung von Batman Begins als sehr real und 'un-comicmäßig': "Ich habe dieses Wort gerade erfunden. Un-comicmäßig deshalb, weil ich nicht sehr comicmäßig bin, im Gegenteil, ich bin sehr real."
Guy Pearce äußerte sich zu dem Gerücht, er werde in Batman Begins mitspielen, wie folgt: "Es kam nicht mal zustande. Ich habe nie mit Chris [Nolan] darüber gesprochen, nicht mal daran gedacht. Ich habe davon im Internet gehört und dachte 'Oh, das könnte irgendwie interessant werden'. Wenn ich jemals einen Batman-Film drehen würde, dann mit Chris Nolan. Aber es war komisch, denn ich hatte das Gefühl, daran beteiligt zu sein, ohne dafür arbeiten zu müssen. Ich glaube, es war ein nettes Gerücht".
Quelle: Action Adventure
Quelle: Movie Hole
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